Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Stand: 31.10.2019

AGBs nach Geschäftsbereich:

Allgemeine Geschäftsbedingungen Internetdienstleistungen

1. Allgemeines

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil aller Verträge zu Internetdienstleistungen mit der Resonanz KG. Vereinbarungen, die von den hier aufgeführten Punkten abweichen, bedürfen der Schriftform. Diese AGB werden bei Auftragserteilung vom Kunden akzeptiert.

2. Zustandekommen von Verträgen

Nach Angebotserstellung werden Verträge durch die Auftragserteilung des Kunden wirksam. Als Auftragserteilung gilt auch die Inanspruchnahme von Leistungen, die nur in Verbindung mit dem Erstellen oder Optimieren einer Homepage angeboten werden, wie das Reservieren und Anmelden von Domains.

3. Inhalte

Der Auftraggeber allein ist für die Inhalte seiner Websites verantwortlich und versichert, dass durch seinen gesamten Internetauftritt weder Rechte Dritter (Marken-, Namen-, Urheber-, Datenschutzrechte etc.) verletzt werden, noch gegen bestehende Gesetze sowie allgemeingültige Rechtsnormen verstoßen wird. Des Weiteren verpflichtet sich der Kunde, keine sittenwidrigen Inhalte auf seinen Websites zu publizieren oder auf solche hinzuweisen.

4. Datenschutz

Die Resonanz KG informiert den Kunden hiermit, dass seine persönlichen Daten zur Vertragsabwicklung gespeichert werden. Zur Vertragsdurchführung, insbesondere zur Registrierung von Domain-Namen, übermittelt die Resonanz KG notwendige Kundendaten an beteiligte Dritte. Zur Identifizierung des Domain-Inhabers werden diese Kundendaten öffentlich in sogenannten Whois-Datenbanken registriert. Eine sonstige Verwendung von Kundendaten erfolgt nicht, Kundendaten werden nicht verkauft oder an unberechtigte Dritte weitergegeben.

Des weiteren weisen wir darauf hin, dass der Kunde für die Einhaltung der gesetzlichen Datenschutz-Bestimmungen auf seiner Website selbst verantwortlich ist. Für Datenschutzverstöße auf der Kundenwebsite kann die Resonanz KG nicht verantwortlich gemacht werden sofern kein Vertrag besteht, die sie zur regelmäßigen Kontrolle der Datenschutzmaßnahmen auf der Kundenwebsite verpflichtet.

5. Datensicherheit

Der Kunde selbst sorgt für die Sicherung von Daten und Materialien, welche der Resonanz KG zur Erstellung von Websites überlassen werden. Die Resonanz KG ist nicht verpflichtet, hiervon Sicherungskopien zu erstellen. Die Resonanz KG weist den Kunden darauf hin, dass im Internet generell die Möglichkeit besteht, illegal sensible Daten abzufangen. Dem Kunden wird daher empfohlen, nur mit größter Vorsicht Daten im Internet zu übertragen und seine Computer nicht ungesichert mit dem Internet zu verbinden.

6. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Angebote von Resonanz KG sind freibleibend und unverbindlich. Preiserhöhungen nach Auftragsbestätigung sind ausgeschlossen. Rechnungsbeträge sind nach Rechnungserhalt innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Alle Leistungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung das Eigentum der Resonanz KG, bei Zahlungsverzug gelten 10% Verzugszinsen p. a. als vereinbart. Für die Webhosting-Angebote der Resonanz KG besteht eine Vorauszahlungspflicht von jeweils 12 Monaten.

Die Resonanz KG ist berechtigt, etwaige vom Zahlungsverzug betroffene Websites nach erfolgloser 3. Mahnung offline zu schalten.

Für Domaingebühren gilt: nach erfolgloser 3. Mahnung wird die Domain nicht mehr automatisch verlängert und zum nächsten Laufzeitende gelöscht. Für notwendige Zahlungserinnerungen bzw. Mahnungen werden von der Resonanz KG jeweils € 5 verrechnet. Domainpreise liegen Schwankungen und können sich von Jahr zu Jahr ändern. Wir verrechnen jeweils den aktuell gültigen Domainpreis.

7. Laufzeit und Kündigung

Kündigungen bedürfen der Schriftform. Webhosting-Verträge werden auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Der Kunde kann das Vertragsverhältnis für das laufende Jahr jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Domainreservierungen verlängern sich automatisch um ein Jahr sofern Sie nicht mit einer Frist von mindestens zwei Wochen vor Reservierungsdatum schriftlich gekündigt werden.

8. Grafikdesign und Webdesign

Sofern nicht anders vereinbart, sind im Angebotspreis bis zu zwei unterschiedliche Design-Entwürfe und insgesamt maximal drei Verfeinerungsschritte enthalten. Im Falle eines individuellen Screendesigns wird mit dem vereinbarten Preis das Recht erworben, das entstandene Design für die im Angebot genannte Website oder App zu verwenden. Sollte die Absicht bestehen, das Design für weitere Websites oder Apps zu verwenden, werden Lizenzkosten fällig, die separat vereinbart werden müssen. Entstehen im Rahmen der Gestaltung des Webdesigns von uns gestaltete Grafiken und Icons, dürfen diese auch für weitere Geschäftsdrucksorten und Online-Auftritte des Auftraggebers verwendet werden.

9. E-Mail

Für E-Mail-Konten, die im Rahmen unserer Webhosting-Leistungen eingerichtet werden, stellen ein Webmail-Service zur Verfügung. Zusätzlich übermitteln wir Zugangsdaten (POP oder IMAP / SMTP) zur Einrichtung der E-Mail-Konten in handelsüblichen Mailprogrammen. Für die korrekte Einrichtung dieser Konten auf Computern oder Mobilgeräten ist der Kunde selbst verantwortlich.

10. Änderungen / Storno

Kosten für erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen hat der Auftraggeber zu zahlen. Bei Stornierung des Auftrags im Entwicklungsstadium wird der Betrag je nach Fortschritt berechnet, als Minimum wird jedoch zumindest 30% des Gesamtauftrags in Rechnung gestellt.

Im Stadium des Bestehens bereits aller beauftragen Leistungen ist ein Storno nicht mehr möglich.

Grafikvorlagen/Konzepte gelten als abgenommen, wenn die Freigabe vom Kunden bestätigt wurde und mit Programmierung oder der anderweitigen Ausführung der Arbeiten begonnen wurde. Weicht die freigegebene Vorlage oder das Konzept von der ursprünglichen Bestellung ab, so gilt es als vom Auftraggeber genehmigt, sobald die Freigabe zur Ausführung erteilt wurde.

11. Pflichten des Kunden

Der Auftraggeber liefert das vereinbarte Rohmaterial (Bilder, Grafiken, Texte, etc.) in digitaler Form und in den beim Briefing festgelegten Formaten. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle verwendeten Inhalte auf Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass während der gesamten Projektdauer ein Bevollmächtigter und mit der Sache vertrauter Ansprechpartner für den Anbieter zur Verfügung steht.

12. Gemeinsame Pflichten

Auftraggeber und Auftragnehmer verpflichten sich, einander unverzüglich von unerwarteten Verzögerungen (Krankheitsfall, Urlaub, ungeplante Abwesenheit, etc.) zu informieren. Auftraggeber und Auftragnehmer verpflichten sich, zu Beginn des Projektes einen entscheidungsbefugten Ansprechpartner zu nennen, der jederzeit für Rückfragen bezüglich der Entwicklung des Projektes erreichbar ist. Änderungen, die von der entscheidungsbefugten Person autorisiert werden, sind verbindlich.

13. Haftung

Die Resonanz KG haftet nicht für Schäden aus Unmöglichkeit der Leistung, aus positiver Vertragsverletzung, aus Verschulden bei Vertragsschluss sowie aus unerlaubter Handlung. Die Resonanz KG übernimmt ferner keine Haftung für Leistungen oder Verfügbarkeiten, bei denen sich die Resonanz KG Drittanbietern bedient. Dies gilt  insbesondere für die Verfügbarkeit und fehlerfreie Funktion von Servern, E-Mail- sowie Formular-zu-Mail-Diensten.

14. Schlussbestimmungen

Für den Fall, dass die Erstellung einer Website Gegenstand des Auftrags ist, behält sich die Resonanz KG vor, auf der Homepage des erstellten Internetauftritts einen auf das Internetangebot der Resonanz KG verweisenden Link einzufügen, der entweder aus einer Grafik oder einem kurzen Text-Link bestehen kann, wobei das Erscheinungsbild der Homepage nicht beeinträchtigt wird.

Änderungen bzw. Ergänzungen dieser AGB sind jederzeit möglich, worüber/ über die der Kunde jedoch im Vorfeld informiert wird. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder Teile davon unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Es gilt österreichisches Recht. Erfüllungsort ist Wien. Gerichtsstandort für beide Partner ist Wien.

Allgemeine Geschäftsbedingungen Seminare und Beratung

1. Allgemeines

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil aller Verträge zu Seminaren und Beratung mit der Resonanz KG. Vereinbarungen, die von den hier aufgeführten Punkten abweichen, bedürfen der Schriftform. Diese AGB werden bei Auftragserteilung vom Kunden akzeptiert.

2. Vertragsabschluss

Mit der Beauftragung der Resonanz KG durch den Kunden (schriftliche Anmeldung zum Seminar/ Beratung) ist ein verbindliches Angebot abgegeben. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Annahme (Auftragsbestätigung) dieses Angebots durch die Resonanz KG zustande.

Weicht der Inhalt der Auftragsbestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot vor, an welches die Resonanz KG für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage diesen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb dieser Frist dieses Angebot annimmt.

Die Teilnehmerzahl pro Seminar / Beratung ist begrenzt, weshalb die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt werden.

3. Bezahlung

Der Kunde erhält eine Rechnung, die innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne Abzüge zu begleichen ist.

4. Kündigung / Stornierung von Veranstaltungen seitens des Kunden

Rücktritte von Seminaren / Beratungen müssen spätestens 14 Tage vor ihrem Beginn schriftlich eingehen. Bei einem Rücktritt nach diesem Zeitpunkt und bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn werden 50% des Preises als Stornogebühren erhoben. Bei späterem Rücktritt oder Nichterscheinen werden die vollen Kosten fällig. Bei Verhinderung kann die Resonanz KG eine Umbuchung auf eine gleichwertige Veranstaltung zulassen. In diesem Fall wird die sofortige Begleichung des vollen Rechnungsbetrages fällig. Dem Kunden ist es jederzeit möglich, einen entsprechenden Ersatzteilnehmer zu benennen. Weitere Kosten entstehen dadurch nicht.

5. Kündigung / Absage von Veranstaltungen seitens der Resonanz KG

Die Resonanz KG kann den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn durch schriftliche oder mündliche Erklärung kündigen. Bei Ausfall einer Veranstaltung durch kurzfristige Krankheit des Seminarleiters / Beraters, bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl oder bei höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung zu diesem Termin. Ein Ersatztermin wird dem Kunden kurzfristig bekanntgegeben oder die eventuell bereits bezahlten Beträge werden rückerstattet. Weitergehende Ansprüche bleiben ausgeschlossen.

6. Leistungen

Der Umfang der Leistungen ergibt sich auf Grundlage des jeweiligen Vertrags. Eine Garantie für einen subjektiv vorgestellten Seminar- oder Beratungsverlaufs seitens des Kunden wird nicht gegeben.

Die Resonanz KG behält sich nach vorheriger Absprache mit dem Kunden Leistungsänderungen nach Veranstaltungsbeginn aus Gründen der effektiveren und effizienteren Zielerreichung im Sinne des Kunden vor.

7. Voraussetzungen / Haftungsausschluss

Die Teilnahme erfolgt seitens des Kunden auf eigene Verantwortung und auf eigene Gefahr. Die Resonanz KG haftet nicht für Schäden, die aus der Nicht-Einhaltung der Anweisungen der Resonanz KG durch den Kunden entstanden sind. Ebenso haftet die Resonanz KG nicht für Schäden, die sich der Kunde selbst oder Dritten zufügt.

Die Resonanz KG haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht für die gewissenhafte Vorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsparameter, die Richtigkeit der Leistungsbeschreibung und die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistung. Mit Ausnahme von Schäden, die auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhen, sind Schadensersatzansprüche des Kunden gegen die Resonanz KG ausgeschlossen.

8. Urheberrechte

Die überlassenen Unterlagen und Dokumentationen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne schriftliche Genehmigung der Resonanz KG nicht – auch nicht auszugsweise – vervielfältigt werden.

9. Datenschutz

Die Resonanz KG wird sämtliche datenschutzrechtliche Bestimmungen einhalten. Eine Weitergabe personenbezogener Daten der Kunden an Dritte erfolgt nicht.

10. Verschwiegenheitspflichten

Die Resonanz KG verpflichtet sich über die im Zusammenhang von Seminar- und Beratunsmaßnahmen mit Teilnehmern und Vertragspartnern bekannt gewordenen Tatsachen zu Verschwiegenheit.

Die Resonanz KG und in ihrem Auftrag eingesetzte Seminarleiter / Berater sind zu Verschwiegenheit verpflichtet. Das betrifft selbstverständlich auch Vorkommnisse im persönlichen Bereich. Wir ersuchen deshalb um Verständnis, dass wir keine Auskünfte über das Verhalten oder die Fortschritte einzelner Teilnehmer erteilen.

11. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder Teile davon unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Es gilt österreichisches Recht. Erfüllungsort ist Wien. Gerichtsstandort für beide Partner ist Wien.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Updates und Wartung von Websites

Stand: 1.5.2021

1 –  Allgemeines

Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller Verträge zu Wartung und Updats von Websites mit der Resonanz KG. Vereinbarungen, die von den hier aufgeführten Punkten abweichen, bedürfen der Schriftform. Diese Geschäftsbedingungen werden bei Auftragserteilung vom Kunden akzeptiert.

2 – Zustandekommen von Verträgen

Nach Angebotserstellung werden Verträge durch die Auftragserteilung des Kunden wirksam.

3 – Bereitstellung von Zugangsdaten

Zur vollumfänglichen Bereitstellung unserer Leistungen werden mindestens folgende Zugänge benötigt:

  1. FTP-Zugang
  2. unbeschränkter Administrator-Zugang
  3. bei Multisite-Installationen: Rechte als Super-Administrator

Zusätzlich helfen uns diese zusätzlichen Zugangsdaten, um im Fall von Problemen mit der Website schneller unterstützen zu können:

  1. Zugang zur Datenbankverwaltung (z.B. phpMyAdmin)
  2. Zugang zum Verwaltungsbereich des Hosting-Providers

Aus der Unmöglichkeit oder Unterbrechung der vollständigen Leistungserbringung durch Zurückhaltung oder unabgesprochener Sperrung benötigten Zugänge, können keine Ansprüche auf Kostenminderung oder Gewährleistung abgeleitet werden.

4 – Serverleistung

Es ist Aufgabe des Kunden, eine Serverumgebung / einen Webspace bereitzustellen, der den technischen Anforderungen der Website gerecht wird. Dieser sollte die jeweils aktuellen Mindestanforderungen von WordPress erfüllen. Bei Websites mit größerem Ressourcenbedarf (z.B. viele Zugriffe oder aufwändige Funktionen) sollte die Leistung des Servers so dimensioniert sein, dass die Anforderungen des jeweiligen Projektes vollständig erfüllt werden. Sollte es wegen Ressourcenmangel zu Problemen bei der Wartung kommen, weisen wir darauf hin und bitten um Nachbesserung. Für eventuelle Schäden, die durch Unmöglichkeit oder Unterbrechung der Leistungserbringung aufgrund mangelnder Serverleistung entstehen, können wir keine Haftung oder Gewährleistung übernehmen.

5 – Lizenzen

Der Kunde erklärt sich bereit, alle für Wartung und Betrieb der Website benötigten Softwarelizenzen bereitzustellen. Sollten Lizenzen fehlen, weisen wir darauf hin und bitten um Erwerb der entsprechenden Lizenz. Werden Lizenzen nicht vom Kunden bereitgestellt, kann dies zu teilweiser oder vollständiger Verunmöglichung der Leistungserbringung unsererseits führen. Für eventuelle Schäden, die durch Verunmöglichung oder Unterbrechung der Leistungserbringung aufgrund fehlender Lizenzen entstehen, können wir keine Haftung oder Gewährleistung übernehmen.

6 – Datenschutz

Der Kunde ist zur Einhaltung aller gesetzlichen Datenschutzbestimmung verpflichtet. Der Kunde gestattet dem Auftragnehmer die Speicherung der Daten zum Zweck der Verwaltung des Vertragsverhältnisses und schließt eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung im Auftrag mit dem Auftragnehmer ab.

7 – Von uns bereitgestellte Software

Im Rahmen unseres Wartungsvertrages setzen wir WordPress-Plugins ein, die von uns entwickelt oder deren Lizenzen von uns erworben wurden. Der Kunde gestattet die Installation dieser Plugins in seiner WordPress-Website. Die entsprechenden Lizenzen verbleiben dabei in unserem Besitz und gehen nicht auf den Kunden über. Im Fall einer Vertragsbeendigung verpflichtet sich der Kunde, die entsprechenden Plugins zu löschen oder von uns löschen zu lassen.

8 – Fehlerbehebung

Durch Wechselwirkungen mit bestehendem Programmiercode oder zwischen einzelnen Plugins kann es nach Updates zu Softwarefehlern kommen. Die Behebung solcher Softwarefehler ist im Wartungsvertrag enthalten, sofern es sich um kleinere Fehler (Aufwand für Behebung unter 30 Minuten) handelt, die direkt mit den erfolgten Updates in Verbindung stehen. Softwarefehler, die eine umfangreichere Behebung erfordern, werden dokumentiert und zusammen mit einer Aufwandsschätzung für die Problembehebung an den Kunden mitgeteilt. In diesem Fall wir das akute Problem durch Einspielen eines zuvor angefertigten Backups vorübergehend behoben, bis eine endgültige Reparatur erfolgen konnte. Die Behebung der Fehler kann durch den Kunden selbst, von ihm beauftragte Dritte oder, bei entsprechendem Angebot und Beauftragung, durch uns erfolgen.

9 – Nicht entdeckte Fehler

Insbesondere bei komplexeren Websites kann es nach Updates zu Fehlern kommen, die bei einer einfachen Sichtprüfung (siehe „Testverfahren“) nicht entdeckt werden. Sollte ein solcher Fehler durch den Kunden oder Website-Nutzende entdeckt und an uns gemeldet werden, bemühen wir uns um schnellstmögliche Behebung im Rahmen der oben (unter 6.) genannten Bedingungen. Fehler, die nicht durch unsere Wartungsarbeiten verursacht wurden, müssen separat behoben werden.

10 – Ablehnung von Fehlerbehebungen / Softwareanpassungen durch den Kunden

Sollten oben beschriebene Softwarefehler nicht behoben werden, ist es möglich, dass verschiedenen Programmbestandteile (Themes, Plugins, WordPress-Core) nicht mehr aktualisiert werden können. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die aus einer Verweigerung der Fehlerbehebung oder Softwareanpassung von Seiten des Kunden und daraus entstehender Verunmöglichung der weiteren Aktualisierung entstehen. Sollte ein solcher Fall eintreten, weisen wir auf die Problematik hin.

11 – Hacks, Spam, Databreaches, Datenverlust

Für Schäden durch Hacks, Spam oder Databreaches haften wir nur im Fall grober Fahrlässigkeit unsererseits. Im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs bemühen wir uns, offensichtliche oder uns bekannt gewordene Sicherheitslücken in Plugins, Themes und WordPress-Core schnellstmöglich zu schließen. Wir übernehmen jedoch keine Haftung für Schäden, die durch solche Sicherheitslücken oder uns unbekannte Sicherheitsprobleme entstehen, noch ist die Behebung solcher Probleme Teil des Wartungsvertrages.

Die Schließung von Sicherheitslücken erfolgt in der Regel durch Installation neuer Softwareversionen, die von den Entwicklern des jeweils betroffenen Plugins oder Themes selbstständig bereitgestellt werden (Update). Sollten uns Sicherheitsprobleme bekannt werden, die nicht durch ein Update geschlossen werden können, weisen wir darauf hin und unterbreiten Lösungsvorschläge, sofern möglich.

Darüber hinausgehende Sicherheitstests, Reparaturen von Hacks, Programmierleistungen oder Beratungsleistungen sind nicht Teil unserer Wartungsverträge.

12 – Nicht-Erreichbarkeit und Rollbacks

Technisch bedingt kann es bei WordPress-Updates zu kurzen Ausfällen der Erreichbarkeit der Website kommen. Dies ist normaler Teil des Update-Prozesses und kann nicht beanstandet werden. Insbesondere kann kein Schadenersatz für Umsatzausfälle aufgrund dieser Ausfälle geltend gemacht werden.

Sollte es im Rahmen von Wartungsarbeiten zu längeren Ausfällen oder Fehlermeldungen kommen, z.B. weil durch einen Softwarefehler ein zuvor erstelltes Backup wieder eingespielt werden muss („Rollback“), ist dies kein Grund zur Beanstandung unserer Leistung. Wir bemühen uns in jedem Fall, die technisch bedingten Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten.

Um negative Effekte solcher Ausfälle zu reduzieren, können im Rahmen eines separaten Vertrages individuelle Update-Termine mit niedrigem Besucheraufkommen vereinbart werden (z.B. nachts).

13 – Updateverfahren

Sofern nicht anders vereinbart, werden die Updates auf der Produktivinstallation der Website, also der Live-Version, durchgeführt. Gerne vereinbaren wir individuell auch andere Updateverfahren, wie z.B. Updates und Tests auf einer Staging-Installation. Dies bietet sich insbesondere bei Websites mit eCommerce-Funktionen oder Applikations-Charakter an.

Zeitraum und Frequenz für die Wartungsarbeiten wird durch den individuell vereinbarten Wartungsvertrag bestimmt und erfolgt im jeweiligen Rhythmus mit einem Spielraum von maximal zwei Wochen bei monatlichen Verträgen bzw. sechs Wochen bei Verträgen mit längeren Zeitabständen zwischen den Wartungsarbeiten.

Der genaue Zeitpunkt (Tag und Uhrzeit) für die Arbeiten bleibt uns überlassen, sollte nichts anderweitiges vereinbart worden sein.

14 – Testverfahren

Nach einem Update prüfen wir die Erreichbarkeit und korrekte Funktion der Website durch eine stichprobenartige Sichtprüfung. Zusätzliche Tests, wie Funktionstests von Formularen, eCommerce-Funktionen oder besonderen Seitenbereichen, müssen separat vereinbart werden.

15 – Fragenbeantwortung und Anwendersupport

Die Beantwortung von Supportanfragen rund um die Website ist in unseren Verträgen nur inkludiert, wenn sich die Fragen direkt auf die Website-Wartung oder unsere Leistungen beziehen.

16 – Service-Level und Reaktionsgeschwindigkeit

Wir versuchen Kundenanfragen stets schnell und vollständig zu bearbeiten. Meist können wir innerhalb kürzester Zeit auf Ihre Kontaktaufnahme reagieren. Je nach Anliegen und Auslastung kann die Bearbeitung jedoch auch einmal etwas länger dauern.

Folgende Reaktionszeiten sichern wir im Rahmen unserer Wartungsverträge in jedem Fall zu:

  1. Anfragen per E-Mail an support@resonanz-marketing.com: Antwort innerhalb von 24 Stunden.
  2. Anfragen per Telefon ohne Hinterlassen einer Nachricht in der Mailbox: Leider können wir ohne zusätzliche Vereinbarung keine laufende Erreichbarkeit oder Rückruf-Service garantieren. Wir bemühen uns aber, alle Anrufe entgegen zu nehmen. Sollte uns das einmal nicht gelingen, schreiben Sie uns bitte ein E-Mail.
  3. Anfragen über andere Medien, wie WhatsApp oder Facebook: Anfragen über diese Kanäle können wir leider nicht bearbeiten. Bitte schreiben Sie uns stattdessen ein E-Mail oder nutzen Sie unsere Kontaktformulare.
  4. Einspielen von Updates von Plugins mit bekannt gewordenen Sicherheitslücken (Information bereitgestellt von wpscan.com): innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung des Updates durch den jeweiligen Autor.

17 – Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder Teile davon unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. Es gilt österreichisches Recht. Erfüllungsort ist Wien. Gerichtsstandort für beide Partner ist Wien.